Kennenlernspiele

Auf dieser Seite findet ihr ein Sammlung an Kennenlernspielen, die ihr für eure Unitwochenenden verwenden könnt


Kennenlern-Bingo

Eignung und Ziel:
Dieses kurzweilige Spiel eignet sich gut zum Kennen lernen und kann mit dem Einstieg in ein Thema verbunden werden.

Beschreibung:
Jede:r erhält eine Kopie und einen Stift. Die Aufgabe lautet, sich Personen zu suchen, die die vorgegebenen Fragen mit ja beantworten können. Diese Fragefelder dürfen dann mit einem Kreuz versehen werden. Gewonnen (Bingo) hat, wer zuerst waagerecht, senkrecht oder diagonal eine Kreuzreihe hat.

Regeln:

  • Niemand darf sich zweimal auf einem Blatt eintragen.
  • Niemand darf sich auf seinem eigenen Blatt eintragen.
  • Bingo (also gewonnen) hat die Person, die waagerecht, senkrecht oder diagonal eine vollständige Kreuzreihe hat!

Variante:
Gewonnen hat, wer alle Felder vollständig hat.


Anagramm / Namenstelegramm

Zeit: ca 20min

Eignung und Ziel 
Mein Name ist ein wichtiges Schlüsselwort meiner Identität: Fragt mich jemand, wer ich bin, antworte ich zuerst mit meinem Namen. Wir rufen den Namen einer Person, um mit ihr in Kontakt zu treten.

Diese Übung gibt dem Namen eine besondere Bedeutung, indem er direkt in Bezug gesetzt wird mit den individuellen Eigenschaften der Person, zu der er gehört, und diese Person sich darüber anderen mitteilt.

Beschreibung: 
Die Teilnehmer:innen schreiben ihren Vornamen senkrecht auf ein Stück Papier, also die Buchstaben untereinander, und zwar an den linken Rand des Blattes. Aufgabe ist es, sich zu jedem Buchstaben ein Wort aufzuschreiben, das mit diesem Buchstaben beginnt und für die eigene Person in irgendeiner Form charakteristisch ist, wie z.B. typische Eigenschaften, Symbole (Tier, Gegenstand etc.), Gefühle, Hobbys usw.

Es kommt nicht so sehr darauf an, die formalen Aspekte genau einzuhalten. Es können ruhig auch mal zwei Worte oder ein kurzer Satz zu einem Buchstaben geschrieben werden. Rechtschreibung spielt überhaupt keine Rolle.

Beispiel:

O – berlustig
T – raumtyp
T – anzt gern
O – ffen

Auswertung:
Die Teilnehmer:innen stellen sich ihre Anagramme gegenseitig vor, indem sie sie im Plenum (evtl. auch in Kleingruppen) langsam vorlesen und, wenn sie wollen, noch ein paar Sätze dazu sagen.

Variation: 
Die Anagramme können auch auf Karten geschrieben und als Namensschild getragen werden.


Soziometrische Aufstellung: Kennenlernen und Positionieren im Raum

Die Soziometrische Aufstellung regt die Kommunikation zwischen den Teilnehmenden an und erleichtert so das Kennenlernen. Kommunizieren ist notwendig, um sich nach den Kriterien zu positionieren. Zu Beginn eines Lehr-/Lernsettings ist die Stimmung oft noch angespannt, die Situation ist unbekannt und die TeilnehmerInnen kennen sich noch nicht. Die soziometrische Aufstellung hilft, die Atmosphäre zu lockern und ermöglicht erste Kontakte.

Die Teilnehmer:innen stellen sich nach bestimmten Merkmalen im Raum auf
Bei der soziometrischen Aufstellung legt Ihr als Unitleitung bestimmte Kriterien fest, nach denen sich die Teilnehmer:innen im Raum aufstellen. Die Teilnehmer:innen können sich je nach Aufgabenstellung linear aufstellen (z.B. alphabetisch nach Vornamen, Anzahl Familienmitglieder), gruppiert (z.B. bei Ja/Nein-Fragen) oder auch über den ganzen Raum verteilt (z.B. bei Fragen nach der Herkunft, Urlaub, …). Um sich entsprechend zu positionieren, müssen sie miteinander sprechen und sich austauschen. So erfolgt ein erstes, ungezwungenes Kennenlernen. 

Die Unitleitung kann die Aufstellungskriterien beliebig variieren


Die Unitleitung kann in der Aufgabenstellung kreativ sein. Beliebt ist die Aufstellung nach Namen in alphabetischer Reihenfolge. Dabei kann jede:r den Namen nennen, wie er:sie genannt werden möchte. Auch das Aufstellen nach Alter oder Geburtsmonat und -tag ist eine einfache Möglichkeit, die Kommunikation zwischen den Teilnehmer:innen anzuregen. Die Methode ermöglicht aber auch ein Hinführen zu Themen des Jamborees. Ein Beispiel: Wie oft wart Ihr schon in Polen. So leitet Ihr direkt in das Thema ein und macht die Inhalte erfahrbar.


Genug Raum zur Verfügung stellen und nicht zu viele Aufgaben stellen


Damit die Methode wirkt und die Teilnehmer:innen aktiv bleiben, solltet Ihr nicht mehr als drei Aufgaben stellen. Das Durchführen der Methode dauert je nach Fragestellung 15 bis 20 Minuten. Die Unitleitung kann zwischen den einzelnen Aufstellungen außerdem Inhalte einbringen oder die Teilnehmer:innen zu ihrer Positionierung befragen. Wichtig ist, dass genügend Platz vorhanden ist, damit sich die Teilnehmer:innen bewegen können. Die Methode ist je nach verfügbarem Platz bei einer Gruppengröße von 10 bis 70 Personen einsetzbar.


Wahrheit und Lüge

Dauer: 10 bis 15 Minuten
Hilfsmittel: Keine
Spielregeln: Alle setzen sich einander zugewandt kreisförmig hin. Bittet alle Teilnehmer:innen, drei Fakten und eine Lüge über sich zu erzählen. Jeder ist einmal an der Reihe. Die Lüge sollte nicht übertrieben sein, sondern glaubwürdig. Die Fakten und die Lüge sollen in einer beliebigen Reihenfolge erzählt werden, ohne zu enthüllen, welche von den vier Angaben gelogen ist. Sobald der:die Spieler:innen alle vier Angaben gemacht hat, müssen die anderen Spieler:innen raten, welche davon gelogen ist.

Ziel: Es ist ein sehr effektives Kennenlernspiel, vor allem für neue Teams. Damit wird vermieden, dass die gegenseitige Beurteilung über Teammitglieder beim Urteil des ersten Blicks bleibt, und ermöglicht auch eher schüchternen Gruppenmitgliedern, etwas über sich zu erzählen.

Quelle: https://www.wrike.com/de/blog/12-geniale-teambuilding-spiele-die-ihrem-team-garantiert-spas-machen/


Dies ist besser als das

Dauer: 15 bis 20 Minuten
Hilfsmittel: Vier oder mehr Gegenstände
Spielregeln: Wählt vier oder mehr verschiedene Gegenstände aus (oder mehrmals dieselben Gegenstände, die allerdings anders aussehen sollten). Verteilt die Teilnehmer:innen auf gleich große Gruppen. Beschreibt eine Situation, in der jedes Team ein Problem mit den verfügbaren Gegenständen lösen muss. Bei der Erfindung der Situation könnt ihr eurer Fantasie freien Lauf lassen, alles ist möglich, von „Ihr befindet euch auf einer einsamen Insel“, bis hin zu „Ihr retten die Welt vor Godzilla!“ Jedes Team klassifiziert die Objekte nach deren Nützlichkeit in der imaginären Situation und erklärt die Gründe für die jeweiligen Entscheidungen.Ziel: Dieses Spiel fördert Teamkreativität und Problemlösung. Es ist wichtig, die Situation nicht allzu leicht zu machen, damit es nicht offensichtlich ist, wofür jeder Gegenstand zu gebrauchen ist.
Quelle: https://www.wrike.com/de/blog/12-geniale-teambuilding-spiele-die-ihrem-team-garantiert-spas-machen/


Edeka und Rewe 

Eignung und Ziel: Wettspiel zur Auflockerung


Beschreibung:
Es gibt zwei Gruppen. Beide stellen einen großen Supermarkt dar, die eine Rewe und die andere Edeka. Diese beiden Supermärkte stehen in Konkurrenz zueinander um die Gunst der Kundschaft. Diese Kundschaft wird dargestellt durch die Person der Spielleitung. Diese äußert einen Wunsch, d.h. nennt etwas, das sie kaufen möchte. Dies können ein bestimmtes Kleidungsstück, eine Uhr, das Blatt eines Baumes, eine Zahnbürste o.ä. sein. Die Gruppen versuchen diesen gewünschten Gegenstand so schnell wie möglich zu besorgen. Die Gruppe, der es als erste gelingt den Gegenstand auf den Ladentisch zu legen, erhält einen Punkt.
Vor jeder neuen Spielrunde sollte verabredet werden, wer aus der Gruppe den nächsten Gegenstand besorgt.

Hinweis: Die Aufgaben können auch kreativ gelöst werden. Wenn beispielsweise keine Blume vorhanden ist, kann eine gezeichnet werden

 Quelle: https://koppelsberger-spielekartei.de


Herr Lehmann

Eignung und Ziel Die Übung eignet sich zur Auflockerung und zur Bewegung und fördert dabei die Konzentration

Beschreibung

Die Teilnehmer:innen erleben eine Sportstunde bei Herrn Lehmann. Die Spielleitung (Herr Lehmann) macht verschiedene Bewegungen vor, und gibt Anweisungen, die die Gruppe nachmacht. Wichtig ist, es dürfen nur die Anweisungen verfolgt werden, vor denen „Herr Lehmann sagt, …“ gesagt wurde. 

Nach ein paar Runden zum warm werden, scheiden alle aus, die auch die Bewegungen mitgemacht haben, vor denen nicht „Herr Lehmann sagt, …“ gesagt wurde.

Beispiel

  • „Herr Lehmann sagt, alle hüpfen auf einem Bein“ –> alle hüpfen auf einem Bein
  • „Jetzt hüpfen alle auf dem anderen Bein“ –> keine Veränderung
  • „Herr Lehmann sagt, jetzt hüpfen alle auf dem anderen Bein“ –> Bein wird gewechselt

Es können bspw. verschiedene Sportarten durchgegangen werden

– Skifahren (inkl. Ausrüstung anziehen)

– Tennis … Quelle: https://koppelsberger-spielekartei.de


Kreuzwortspiel

Zeit: ca 20min

Eignung und Ziel Die Übung eignet sich zum Einstieg in ein Thema und gibt Aufschluss über das Vorwissen der Gruppe.

Material Papier und Stifte

Beschreibung

Es wird ein Begriff vorgegeben. Jede:r Teilnehmende schreibt den Begriff mit großen Buchstaben mittig vertikal auf ein Papier. Nun muss zu jedem Buchstaben des Wortes ein weiteres Wort assoziiert werden, das zum einen diesen Buchstaben enthält, zum anderen etwas mit dem Ausgangsbegriff zu tun hat. Es entsteht ein Kreuzwortcluster.

Der Ausgangsbegriff kann von der Spielleitung frei gewählt werden. Es bieten sich zum Beispiel als Begriffe an: Pfadfinden, Polen, Jamboree

Variation

Statt in Einzelarbeit können die Kreuzwortcluster auch in Kleingruppen oder gemeinsam im Plenum erarbeitet werden.

Es können auch verschiedene Begriffe zu einem Leitthema an die Kleingruppen ausgegeben werden. Im Plenum wird dann anschließend nach Gemeinsamkeiten zwischen den Kreuzwortclustern gesucht.

 Quelle: https://koppelsberger-spielekartei.de


Speed-Dating

Das Kennenlernspiel Speed-Dating ähnelt dem klassischen Speed-Dating. Zunächst finden sich die Teilnehmer in Zweierteams zusammen. Eine Minute lang erzählen sie sich nun gegenseitig etwas voneinander. Anschließend ertönt ein Signal und die Teilnehmer, die auf der rechten Seite sitzen, rücken zum nächsten Partner vor. Nun werden erneut eine Minute lang Informationen übereinander ausgetauscht. Das wird so lange wiederholt, bis alle einmal miteinander gesprochen haben.

Sie als Teamleiter machen es den Teammitgliedern allerdings etwas schwerer. So müssen sich die Teilnehmer im Zweiergespräch zunächst kurz vorstellen. Im Anschluss sprechen die Zweierpaare über ein von Ihnen vorgegebenes Thema. Um welches Thema es sich dabei genau handelt, geben Sie bei jedem Partnerwechsel neu vor. Mögliche Themen, über die im Rahmen dieser Kennenlernspiele gesprochen werden kann, sind:

  • Ziele im Leben
  • Hobbies
  • Sport
  • Musik
  • der letzte Urlaub
  • Serien

Wichtig ist, dass es sich hierbei um unverfängliche Themen handelt. Politische, religiöse oder gesellschaftskritische Themen sollten, wenn möglich, bei der Durchführung jeglicher Kennenlernspiele vermieden werden.

Quelle: https://teambuilding-spiele.de/kennenlernspiele/